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Pfandbriefe sind von Pfandbriefinstituten herausgegebene Anleihen, die sich durch eine zur Verfügung gestellte Deckungsmasse auszeichnen. Diese Deckungsmasse ist eine Art von Versicherung für den Besitzer. Beim Kauf von Pfandbriefen werden Banken die festen Zinsen für die Laufzeit festgelegt und diese werden jährlich entrichtet. Es ist möglich die eigenen Pfandbriefe bei finanziellen Nöten an die Bank zurück zu verkaufen, jedoch ist es natürlich in jedem Fall ratsam die gekauften Briefe über Jahre zu besitzen, damit die Anlage wachsen kann und man einen ordentlichen Profit davon erhält.
Im Falle von einem Konkurs oder ähnlichen finanziellen Problemen der Bank ist das auf Pfandbriefen verzeichnete Kapital nicht gefährdet.
Die Geschichte der Pfandbriefe geht bis zu Friedrich dem Großen zurück, der sie damals im 18ten Jahrhundert einführte. Einer Vereinigung aus adligen Grundbesitzern war es damals möglich, günstige Wertpapiere zu verkaufen, die wiederum von den Landschaften dieser Adligen versichert waren. Den Inhabern der Briefe dienten also die Liegenschaften der damaligen Verkäufer der Wertpapiere als Schutz vor Verlust ihres Geldes. Ging also einer der Adligen Pleite, konnte er ja das Geld an die Pfandbriefbesitzer nicht zurückerstatten, jedoch war es ihm möglich, eine Entschädigung mittels seiner Besitztümer zu stellen.
Damit greift auch in unserer heutigen Zeit das Insolvenzrecht und schützt Besitzer von Pfandbriefen vor dem Verlust ihrer Anlagen.
Ein hervorragendes Mittel für risikoscheue Menschen eine Anlage zu tätigen, die gänzlich vor Verlusten abgesichert ist.
 
Dr. Lang
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